ZEITKAPSEL DES NAMENSTEINS
Feste Kaiser Wilhelm II in Mutzig / Elsass
Sie Zeitkapsel des Namensteins
Der Namenstein wurde am 30. Oktober 1896 eingeweiht. Das einzige sichtbare Element der Feste, ein obligatorisches Militärgeheimnis, wurde an der Passhöhe errichtet, durch die der Weg von Mutzig nach Soultz-les-Bains führte.
Es wurde nach und nach von seinen Elementen befreit, 1945 blieben nur die Steinblöcke übrig. Wir haben uns entschieden, ihm seine ursprüngliche Bedeutung zurückzugeben: Besucher willkommen zu heißen, wenn sie am Standort ankommen.
Beim Abbau der Steinblöcke wurde eine Zeitkapsel entdeckt. Er war dort 128 Jahre lang!
Diese Seite präsentiert den Inhalt dieses Zylinders.




Eine akribische Operation
Das Rheinische Archäologische Zentrum und das Abteilungsarchiv haben sich bereit erklärt, uns beim Öffnen dieses Zeugnisses der Erbauer der ersten Anlagen der Feste zu helfen.
Die Öffnung des Zylinders wurde von PAIR-Technikern in ihren Räumlichkeiten in Sélestat durchgeführt. Die Entfaltung der Papierdokumente wurde dann den Spezialisten des Abteilungsarchivs anvertraut.
Exciting content
Der Inhalt der Zeitkapsel bestand aus:
- Eine Manuskriptrolle
- Zwei Postkarten
- Ein graviertes Glas der Feste Kaiser Wilhelm II
- Ein Auszug aus der Zeitung vom 30. Oktober 1896
- 4 Kleingeldmünzen




Transkription des handschriftlichen Dokuments
Dieses Monument
genannt
Namensstein
wurde zur Ehren der ganzen Befestigungsanlage der Feste Kaiser Wilhelm II
im Jahre des Heils Anno 1896 im September erbaut.
Am Aufbau dieses denkwürdigen Steines waren als Bauausübende thätig
1). Der Bauführer Heinrich Klein aus Sindelfingen Kgr. Württemberg der Bau gesellschaft Schöttle u. Schuster.
2). Der Architekt G. Fesia aus Thüringen, Stadt Erfurt der kaiserl. Fortifikation Strassburg, der zu diesem Objekt mehrere Entwürfe unter der Leitung des Oberposten offiziers Hauptmann Bailer aus Ulm a/d. Donau ausgearbeitet u. entworfen hatte.


