INHALT :
⟩ HISTORISCHE EINFÜHRUNG
⟩ BESCHREIBUNG DER FESTE
⟩ FOTOS
⟩ DEUTSCH-FRANZÖSISCHE FESTUNGEN VON 1870 BIS 1945
⟩ 1871 EINE NEUE POLITISCHE UND STRATEGISCHE LAGE
⟩ 1871-1883 DIE ÄRA DER FESTUNGSGÜRTEL
⟩ 1883 DIE BRISANZGRANATKRISE
⟩ 1886 DIE VERSTÄRKUNG MIT BETON AND ANDERE VERBESSERUNGEN
⟩ 1893 DIE PANZERFESTUNGEN
⟩ 1897 DIE FESTE, AUFGELÖSTE FESTUNG
⟩ 1914 FEUERPROBE
⟩ 1920-1939 DIE VERTEIGUNGSLINIEN
⟩ 1939-1945 DAS ENDE DER BEFESTIGTEN SYSTEME
1883 Die Brisanzgranat-Krise
Technischer Fortschritt bei Artillerie, gezogenen Geschützen, Hinterladern und dann in Bezug auf Pulver, Fulmicotton, Melinit usw. wird einen großen Einfluss auf die Konzepte und Techniken der Befestigung haben.
Insbesondere die Entdeckung von Melinit (1884) löste eine gewaltige Krise in den Kreisen der Festungspioniere aus. Tests an einigen Forts oder Schießständen zeigten, dass die seit 1871 gebauten Forts völlig veraltet waren.
1881-1886 Die Brisanz-Granat Krise
Im Jahr 1883 entdeckte Eugène Turpin (1848-1927), ein französischer Chemiker, die explovsiven Eigenschaften von Melinit (in Baumwolle gepresste Pikrinsäure). Diese Melinit ist viel explosiver als Schwarzpulver, sie gibt deutlich weniger Rauch ab und wirkt sogar, wenn sie nass ist. Dieser neue Sprengstoff wurde bald verwendet, um Schwarzpulver in Artilleriegeschossen zu ersetzen: Eine neue Generation von Kanonen, die in der Lage waren, Brisance-Granaten abzufeuern, war geboren. Die Festungswerke, von denen einige kaum fertiggestellt waren, konnten höchstens ein paar Tage wiederstand leisten, wenn sie dem Feuer dieser neuen Granaten ausgesetzt waren. Der beeindruckende Festungspark ist völlig obsolet!






